Aufnahme

Bei der Aufnahme des Tonmaterials sollte man nicht übermäßig knausern und auch sonst das größte Ohrenmerk daran wenden, da sich viele Mängel, die bei der Aufnahme entstehen, durch spätere Bearbeitung nicht mehr sanieren lassen.

Das gilt insbesondere für das sog. „clipping“, welches dann entsteht wenn die Aufnahme den darstellbaren Pegelbereich verläßt (also — kurz gesagt — der Aufnahmepegel zu hoch eingestellt wurde): Dann wird der nichtdarstellbare Teil nämlich einfach „abgeschnitten“ und an diesen „abgeschnittenen“ Stellen entstehen sehr unangenehme, klirrende Geräusche, die nacher kaum bis garnicht wegzubekommen sind.

Ähnlich verhält es sich aber auch mit Dauer-Nebengeräuschen, die etwa dann entstehen können, wenn man das Mikrophon ungünstig plaçiert (z.B. auf einem Tisch, auf dem einer der Diskussionsteilnehmer ständig mit den Fingern trommelt, o.dgl.).

Mit gutem Ausgangsmaterial kann später fast nichts mehr schiefgehen — mit schlechtem Ausgangsmaterial ist es schon schiefgegangen!

Werbung

Rubriken

  • Hardware

    Aufnahmegeräte: Heutzutage sind das vornehmlich mp3-Recorder, allerdings womoglich etwas höherwertige.

  • Software

    Software zum „grabben“ und konvertieren von Audio-Daten.

Im World Wide Web

  • Tonstudio Forum - Akustik | Recording | Mixing

    Mixing Forum für Musiker und Tontechniker. Hier findet Ihr folgende Foren: Musik produzieren, Akustik und Weiteres zum Thema Tonstudio. Diskussionen, Tutorials sowie umfangreiches Lexikon über die Tontechnik.

Aktualitäten

Werbung

Tonaufnahme bei Wikipedia

Als Tonaufnahme oder Tonaufzeichnung im engeren, technischen Sinn bezeichnet man die Aufzeichnung und Wiedergabe von Schall, also von Geräuschen, Tönen, Musik und Sprache, mit Audiorekordern. Sie ist gekennzeichnet durch die Trennung von Aufzeichnungs-, Speicher- und Wiedergabeverfahren und kann mechanisch (Rillen in Walzen, Schallplatten oder auf anderen geeigneten Feststoffen), magnetisch (Tonband), optisch (Lichtton von Kinofilmen) oder auch digital erfolgen, Letzteres auf magnetischen (Floppy Disk, Festplatte, DAT) oder optischen (CD, DVD) Medien oder auch auf unbeweglichen digitalen Speichern (Festwertspeicher, ROM).

Abgrenzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vielfach wird im Zusammenhang mit der Mikrofonierung von der Abnahme von Instrumenten gesprochen (etwa: „dieses Mikrofon ist besonders für die Abnahme von Gitarren geeignet …“). Zu beachten ist, dass bei exakter Ausdrucksweise ein Schallereignis nur dann abgenommen wird, wenn vom Schallwandler Körperschall am Schallerzeuger aufgenommen wird – ohne Umweg über die Luft. Dementsprechend heißen solche Systeme auch Tonabnehmer. Mikrofone hingegen befinden sich in einem Schallfeld in der Luft.

Ein Tonabnehmer, heute meist auf Basis von Piezokristallen, ist in der Lage, die Schwingungen eines Festkörpers direkt in elektrische Signale zu wandeln (Tonabnehmer für Plattenspieler, Kehlkopfmikrofone, Körperschallaufnehmer). Abweichend werden Systeme, die mechanische Schwingungen eines Festkörpers über Spulen und Magnete in elektrische Signale umsetzen, auch als Tonabnehmer bezeichnet (Gitarren-Pick-ups).

Musikaufnahme ist die technisch generierte Präsentation einer Musikaufführung. Sie folgt eigenen musikalischen und ästhetischen Gesetzen. Die Musikaufnahme ist eine technische Aufbereitung des klanglichen Ereignisses. Die Aufnahme verkörpert damit ein eigenständiges ästhetisches Artefakt, das bei live-Aufführungen nicht mehr reproduzierbar ist. Sie setzt Standards, an denen jede musikalische Aufführung, bewusst oder unbewusst, gemessen wird.[1]

Musikproduktion hingegen ist eine Konstruktionstechnik, in deren Ergebnis mediengebundene musikalische Ereignisse entstehen, die nicht nur eigenständige ästhetische Artefakte darstellen, sondern durch technikvermittelte ästhetische Dimensionen geprägt sind, die die Aufführungspraxis selbst nicht kennt, diese aber auch nicht unverändert gelassen hat.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kymograph mit Stimmgabel

Jean Marie Constant Duhamel (1797–1872) hatte entdeckt, dass man einen Bleistift so mit einer Stimmgabel kombinieren konnte, dass dieser die Vibrationen der Stimmgabel als Wellenlinie wiedergab. Der Physiker Thomas Young (1773–1829) baute aufgrund dieser Entdeckung den ersten Kymographen (Wellenschreiber), welchen er 1807 in der Schrift A course of lectures on natural philosophy and mechanical arts beschrieb. Mit diesem Gerät konnte er Vibrationen einer Stimmgabel auf einer russgeschwärzten rotierenden Walze aufzeichnen. Sein Apparat gilt als Vorläufer des Phonographen und dieses Prinzip als Basis für die Aufzeichnung und Analyse von Tönen, wie der von ihm untersuchte Kombinationston.[3]

Phonautograph von Scott de Martinville
Au clair de la lune, hörbar gemachte Aufzeichnung von 1860

Die älteste erhaltene Tonaufnahme (im weitesten Sinne) stammt aus dem Jahr 1860. Édouard-Léon Scott de Martinville ließ eine an einer Membran angebrachten Schweineborste auf einer sich drehenden, rußgeschwärzten Walze vibrieren. Seine graphische Aufzeichnungsmaschine von Schwingungen nannte er Phonautograph. Der Erfinder wollte „zeigen“, wie Schallschwingungen aussehen. An eine Nutzung dieser im wörtlichen Sinn „aufgezeichneten“ Schwingungen für die Tonwiedergabe wurde zu seiner Zeit noch nicht gedacht, 2008 wurde sie durch den Einsatz von Computertechnik aber möglich.[4]

Thomas Alva Edison mit seinem leicht verbesserten Zinnfolien-Phonographen von 1878

Die nächstjüngeren Tonaufnahmen, die aber nun auch zur Wiedergabe und zur Vermarktung gedacht waren, sind die von Thomas Alva Edison aus dem Jahr 1877. Er nannte seine Erfindung Phonograph. Seine Geräte waren zunächst hauptsächlich als Diktiergeräte gedacht. Doch schon bald wurden mit Musik bespielte Walzen vertrieben. Trotzdem waren seine robusten Geräte immer gleichermaßen für Aufnahme und Wiedergabe ausgelegt und dienten daher lange Zeit sowohl Forschern (insbesondere Ethnologen) und Künstlern als auch Privatpersonen für ihre Eigenaufnahmen.

Thomas Edison schickte sein „Perfected Phonograph“ an George Gouraud in London, und am 14. August 1888 stellte dieser das Gerät London in einer Pressekonferenz vor. Dabei spielte er auch eine Aufnahme eines Stücks für Klavier und Kornett aus Arthur Sullivans „The Lost Chord“. Dies war bzw. ist eine der ältesten erhaltenen Musikaufnahmen.[5] Eine Reihe von Präsentationen folgte, bei der das Gerät Mitgliedern der Gesellschaft im „Little Menlo“ in London gezeigt wurde. Sullivan wurde am 5. Oktober 1888 eingeladen. Nach dem Dinner nahm er mit dem Gerät eine kleine Rede auf, um diese an Edison zu senden. Darin sagte er unter anderem:

„I can only say that I am astonished and somewhat terrified at the result of this evening’s experiments: astonished at the wonderful power you have developed, and terrified at the thought that so much hideous and bad music may be put on record forever. But all the same I think it is the most wonderful thing that I have ever experienced, and I congratulate you with all my heart on this wonderful discovery.[5]

Diese Aufnahmen wurden in den 1950er Jahren in der Edison Library in New Jersey entdeckt.

Emil Berliner mit der Urform seines Grammophons und einer Zink-Schallplatte

Der Deutschamerikaner Emil Berliner entwickelte das Grammophon (Patentierung 1887) und die Schallplatte. Während die Edison-Walzen ursprünglich zeitaufwändig einzeln bespielt werden mussten, konnten die Schallplatten sehr kostengünstig in Massen gepresst werden. Die kommerziell verkauften Grammophone waren daher von vornherein nur für die Wiedergabe gedacht und konnten dadurch deutlich weniger aufwendig konstruiert und damit auch günstiger hergestellt werden. Ein weiterer Unterschied war, dass die Töne bei Berliners System durch seitliche Kurven der Schallrille dargestellt wurden und bis heute bei allen Schallplatten werden (so genannte Seiten- oder Berliner-Schrift), während Edison die Schallwellen in die Tiefe der Rille eingraben ließ (so genannte Tiefen- oder Edison-Schrift).

Diese beiden und verwandte frühe Systeme (insbesondere das Walzensystem des Franzosen Henri Lioret, der erstmals Zelluloid für seine Tonträger benutzte, und die etwas späteren Plattensysteme von Edison und der französischen Firma Pathé Frères) fasst man üblicherweise unter dem Begriff akustische Tonaufzeichnung zusammen, weil sie völlig ohne Elektrizität auskommen. Dieser Begriff ist jedoch irreführend, denn die Akustik ist immer beteiligt, wenn es um Schall geht. Entscheidendes Merkmal dieser Systeme ist dagegen, dass der Schall in Schwingungen einer Membran verwandelt wird, die dann auf rein mechanischem Weg gespeichert und reproduziert werden. Die gesamte hierfür benötigte Energie muss der Schall selbst aufbringen. Dadurch sind der Klangqualität (Frequenzumfang und Ausgewogenheit der wiedergegebenen Töne) und Lautstärke enge Grenzen gesetzt, die im Lauf der Geschichte zwar ausgeweitet, aber nie auch nur ansatzweise beseitigt werden konnten. Dies ermöglichte erst die Elektrizität und später die Elektronik. Die „akustische“ Tonaufzeichnung wurde auch genutzt, um durch mechanische Kopplung des Phonographen oder Grammophons mit einem Filmprojektor die ersten Tonfilme vorzuführen. Im Bereich der Filmtechnik spricht man dann von Nadelton-Verfahren. Die frühen Versuche in dieser Richtung, etwa durch Edison oder den deutschen Filmpionier Oskar Meßter, scheiterten aber noch an der begrenzten Lautstärke.

Die elektromagnetische Tonaufzeichnung als erstes die Elektrizität nutzendes Verfahren wurde durch den dänischen Telefoningenieur Valdemar Poulsen 1898 erfunden. Sein zu Beginn hauptsächlich für die Aufzeichnung von Telefongesprächen gedachtes Gerät nannte er Telegraphon. Tonträger war in der ursprünglichen Bauweise ein Draht, der helixförmig fest außen auf einer Walze angebracht war. Über dieser glitt ein U-förmiger Magnettonkopf auf einer Schiene hin und her und umfasste dabei den Draht. An dem Elektromagneten des Tonkopfes war ein Telefonhörer angeschlossen. Bei der Aufnahme erzeugte der im Mikrofon erzeugte Induktionsstrom ein Magnetfeld in dem Draht, das dann bei der Wiedergabe einen elektrischen Strom im Tonkopf erzeugte, der dem Schall entsprach und über den Telefonhörer als solcher wahrgenommen wurde. Eine spätere Bauweise dieses Gerätes benutzte ein Metallband auf zwei Spulen und kam damit im Aussehen schon dem Tonbandgerät nahe, das die AEG im Jahre 1935 unter dem Namen „Magnetophon“ vorstellte. Dessen Kunststoff-Tonträger waren bei der BASF auf der Basis eines früheren, aus Papierstreifen bestehenden Systems entwickelt worden.

Als sich in den späten 1920er der Rundfunk stark verbreitete, gab es erste Geräte, die man an die Empfänger anschließen konnte, um mit ihnen das Radioprogramm mitzuschneiden. Unter Juristen entstanden dazu bereits 1926 mehrere Einlassungen, die sich um die private Kopie, die öffentliche Aufführung und ähnliche urheberrechtliche Aspekte drehten.[6]

Neue Hörkultur - Scherl's Magazin - September 1929

Mit den hochwertigeren Aufzeichnungstechniken der 1920er Jahre kam auch die Kritik auf. So schrieb Otto Kappelmayer 1929 von der „achten Großmacht Mikrophon“ und meinte damit, dass die Technik Musikern, bis auf wenige, die mit Aufnahmen erfolgreich wurden, ihrer beruflichen Existenz beraube, weil immer mehr Menschen Musik über Schallplatten konsumierten.

Ab etwa 1963 brachten mehrere Firmen erheblich verkleinerte Geräte heraus, die das Tonband nicht mehr auf offenen Spulen aufwickelten, sondern in Cassetten. Das erleichterte die Handhabung und Lagerung erheblich. Wegen sehr liberaler Lizenzerteilung setzte sich das Philips-System (Compact Cassette, CC) weltweit durch. Dabei ist zur einfachen Handhabung ein Tonband einschließlich zweier Spulen in einem Kunststoffgehäuse gekapselt. Umgangssprachlich wird die CC oft auch einfach „Kassette“ oder „Tape“ genannt. Bereits vorbespielt verkaufte Kassetten werden als Musikkassetten oder MusiCassette (MC) bezeichnet. Das Abspielen und Aufnehmen von Kassetten erfolgt mit einem Cassettenrekorder. Als Weiterentwicklung der elektromagnetischen Tonaufzeichnung gelang etwa von 1960 an auch die elektromagnetische Bildaufzeichnung (im Jargon der Fernsehtechnik Magnetaufzeichnung (MAZ) und im privaten Bereich Videotechnik genannt). Außerdem basiert die digitale elektromagnetische Datenspeicherung auf dieser Technologie.

Heutige Aufnahmeverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tonaufzeichnung ist ein technischer Vorgang, bei dem akustische Schwingungen bei allen heutigen Verfahren in elektrische Signale gewandelt und dann in analoger oder digitaler Form (elektromagnetische Analogaufnahme bzw. Digitalaufnahme) auf Trägermedien gespeichert werden. Dabei wird immer die Schwingung des Schalls aufgezeichnet; das ist – wissenschaftlich ausgedrückt – die Schalldruckänderung als Verlauf der Amplitude (Spannungswert) über der Zeitachse.

Sollen mehrere Tonaufnahmen, die zeitlich unabhängig voneinander erfolgten, später zeitsynchron abgespielt werden, wird entweder ein Timecode zusammen mit dem Signal aufgezeichnet und die Signale anhand der Zeitstempel synchronisiert, oder es wird eine Mehrspuraufnahme auf einem gemeinsamen Tonträger erstellt.

Mehrspuraufnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei diesem Verfahren werden Tonaufnahmen gleichzeitig oder nacheinander mit einem Mehrspurrekorder auf einem Medium erstellt, wobei die einzelnen Aufnahmen aber in sogenannten Spuren getrennt voneinander aufgezeichnet werden. Dadurch können die Tonaufnahmen im Tonstudio getrennt voneinander in vielfältiger Weise bearbeitet werden.

Werden die Aufnahmen der Einzelspuren nacheinander erstellt und einander hinzukopiert, spricht man vom Overdubbing-Verfahren.

Einzelspuraufnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abweichend von der Mehrspuraufnahme werden hierbei die mehrkanaligen Tonsignale ohne Zwischenspeicherung direkt zum sogenannten Summensignal zusammengemischt. Das Resultat gibt es dann als fertige Stereospuren oder Surroundspuren.

Ein Vorteil liegt darin, dass wegen des Wegfalls einer Zwischenspeicherung eine höhere Klangqualität erreicht werden kann, was allerdings bei Digitalspeicherung weitgehend hinfällig ist. Außerdem ist der technische Aufwand gegenüber einer Mehrspuraufnahme etwas geringer, da die Aufzeichnungsgeräte und deren Verschaltung wesentlich einfacher ist. Der Nachteil ist aber, dass man wesentlich an Flexibilität bei der Aufnahme verliert. Sie beschränkt sich auf die Möglichkeiten, die beim Mastering bestehen. Im Bereich der konservativen Tonaufnahmen, bei denen die fertigen Stereosummen ohnehin aus Gründen der Beurteilung der Mischung hergestellt werden müssen, sind 2-Kanalaufnahmen weiterhin typisch.

Stereoaufnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abgesehen von Surroundaufnahmen werden seit etwa Mitte der 1950er Jahre die meisten Aufnahmen in Stereotechnik gefertigt, bei der mittels unterschiedlichster Stereoaufnahmeverfahren ein zweikanaliges elektrisches Signal erzeugt wird, das – über ein Stereodreieck abgespielt – die Schallszene auf der Stereobasis zwischen den beiden Lautsprechern abbildet.

Vor 1960 wurden überwiegend Monoaufnahmen angefertigt.

Stereofizierung von Monoaufnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus einer Monoaufnahme lässt sich eine Pseudostereofonieaufnahme erzeugen, ohne dass dabei das Original-Monosignal zerstört werden muss. Dies wird auch „Electronic Stereo“ genannt (siehe Pseudostereofonie). Von besonderer Bedeutung ist das Erhalten des Original-Monosignals bei historischen Quellen. Die Stereofizierung erfolgt meist so, dass ein zeitversetztes Signal oder ein aus einem Halleffektgerät gewonnenes Signal dem Original einmal phasenrichtig und einmal phaseninvertiert beaufschlagt wird, um die beiden Stereosignale zu gewinnen. Dadurch entsteht ein künstlicher Raumeindruck. Bei der Addition beider Kanäle erhält man wieder das vorherige Monosignal.

Speicherverfahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Analoge Speicherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der analogen Tonaufnahme werden die von den Mikrofonen gewonnenen Signale je nach Trägermedium in andere analoge Schwingungen übersetzt, z. B. in wechselnd starke Magnetisierung eines am Schreibkopf einer Bandmaschine gleichmäßig vorbeigeführten Tonbandes. Dabei wird Zeit in der Bewegung des Tonbandes gespeichert. Die analoge Tonspeicherung unterliegt dabei typischen Artefakten, wie zusätzliches Rauschen, Verzerrungen oder Dynamikbegrenzungen.

Digitale Speicherung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pegelanzeige bei der digitalen Tonaufnahme

Digitale Aufnahme bedeutet, dass die Signalquelle entweder schon selbst bereits digital ist (z. B. digitale Synthesizer), oder dass analoge Audiosignale, die beispielsweise von Mikrofonen aufgenommen werden, in der Signalkette mithilfe eines Analog/Digital-Wandlers digitalisiert werden.

Durch die digitale Aufzeichnung entfallen o. g. zusätzliche Störgeräusche, die bei einer analogen Aufzeichnung bei der Wiederabtastung des Mediums anfallen würden (z. B. Bandrauschen, Plattenkratzen). Andererseits wird durch die Digitalisierung die Qualität der Aufnahme entscheidend festgelegt. Daher wählt man für diesen Schritt teilweise höhere Sampling-Raten und/oder eine höhere Wortbreite pro Sample, als später für die Vervielfältigung z. B. auf einer Audio-CD eigentlich nötig wäre. Das Produkt aus Sampling-Rate und Wortbreite (und Kanalanzahl) wird auch Bitrate genannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Dickreiter, Volker Dittel, Wolfgang Hoeg, Martin Wöhr: Handbuch der Tonstudiotechnik. 7. völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage, Herausgegeben von der ARD.ZDF medienakademie, Nürnberg, 2 Bände, Saur, München 2008, ISBN 3-598-11765-5 oder ISBN 978-3-598-11765-7
  • Thomas Görne: Tontechnik. 1. Auflage, Carl Hanser Verlag, Leipzig 2006, ISBN 3-446-40198-9
  • Roland Enders: Das Homerecording Handbuch. 3. Auflage, Carstensen, München 2003, ISBN 3-910098-25-8
  • Christoph Reiß: Guitar Recording. Wizoo Publishing GmbH, Bremen, April 2010, ISBN 978-3-934903-75-3 (mit CD)
  • Das grosse Buch der Technik. Verlag für Wissen und Bildung, Verlagsgruppe Bertelsmann GmbH, Gütersloh, 1972

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Tonaufnahme – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Wicke, Zwischen Aufführungspraxis und Aufnahmepraxis: Musikproduktion als Interpretation, 2011, S. 2 (PDF; 108 kB)
  2. Peter Wicke, Zwischen Aufführungspraxis und Aufnahmepraxis: Musikproduktion als Interpretation, 2011, S. 8.
  3. Entdeckung der Tonaufnahme (englisch)
  4. Sensationsfund: Forscher präsentieren älteste Tonaufnahme der Welt
  5. a b „Historic Sullivan Recordings“, the Gilbert and Sullivan Archive
  6. siehe dazu Georg Reininger: Der Schutz des Urheberrechtes im deutschen Rundfunk, de Gruyter, Berlin, Leipzig, 1928. Signatur Fi700-1928 in der Staatsbibliothek Berlin

Videos

Die nachfolgenden Videos werden anhand von Suchbegriffen automatisch angezeigt. Sie unterliegen keiner redaktionellen Prüfung, weshalb ich keine Verantwortung für die Qualität des Inhalts übernehme!

How to get better production audio on set. Full behind the scenes playlist: (...)
https://www.jtmmusic.net/jtmmusicblog/drumlessons/tame-impala-drum-recording-secrets-revealed-d6 (...)
Recording music on 100-year-old wax cylinder recording equipment. Here's recording metal with (...)
In this video, I talk about all the different equipment needed to record great vocals, (...)
Welcome to RØDE University! A place where learning isn't about monotone lectures and long (...)
In this episode, I talk about thee pieces of my favorite recording equipment and how I use them (...)
My new recording setup for YouTube: Focusrite Scarlett 2i2 USB Audio Interface: (...)
Inspired by Norman Petty and Sam Phillips, studio owner Dean Amos has lovingly built a perfect (...)
A tour of my professional home recording studio used for voice over, music, mixing, mastering, (...)
Free 7 Day Recording Course: http://creativesoundlab.tv/free-ecourse-game-changers/ Recording (...)
Take a few minutes to learn more about the equipment needed to create good quality audio (...)
http://mrc.fm/resources Here's a look at my home recording studio equipment. I don't have tons (...)
Support this channel on Patreon https://www.patreon.com/8bitguy1 In this episode I demonstrate (...)
Will and Norm sit down to chat about podcasting equipment! While you can record really good (...)
A few things you should know about sound. Levels, dealing with wind noise and listening to your (...)
http://sonicfields.bandcamp.com/ http://thefieldrecordist.wordpress.com/ http://theretrorecordist.wo
Hey guys! I hope you enjoy the first part of this Beginner's Guide to Recording series! Stay (...)
How to Build a Home Recording Studio for beginners. Shopping List: • A used Mac Desktop sold by (...)
Saro Sahihi. Sound Designer | Field Recordist | Sound Effects Librarian Untertitel verfügbar. (...)
Find out more about the Sennheiser AVX wireless set at http://www.bhphotovideo.com/c/product/1135455
Eric "Mixerman" Sarafin was there when the Recorderman Technique for recording drums was born. (...)
Video with a special 3D audio recording technique ( binaural ). Thus the video sounds very (...)
Want to Learn More? Important Links from my Music Leanring Website: https://www.musicalmahesh.com
[Hindi] In this i'm going to show you the best and budget mic for YouTube and other studio (...)
New website here: http://www.fruduamusic.com Want to support? http://www.frudua.com/donate.html (...)
The Greatest METAL GUITAR recording trick I ever learned Behringer 802: http://go.magik.ly/ml/89fo/
In this mini episode, I talk about thee pieces of my favorite recording equipment and how I use (...)
Wondering which microphone would be best for your shoot? Kevin breaks down the basics so you (...)
Welcome to RØDE University! A place where learning isn't about monotone lectures and long (...)
When working in a multi-mic scenario, something with the flexibility of the Sound Devices 633 - (...)
Welcome to my new sound design tutorial series on sound design! In this video, I give a few (...)
It also shows you where and why to place the mics. Watch more at http://www.lynda.com/Audio-tutorial
A discussion about buying vintage and/or very expensive equipment for your home studio. Do you (...)
New Updated PDF Guide. 8 Pages of my best information on drum overheads: http://creativesoundlab.tv/
This is for anyone who is completely new to vocal recording and wants to get started. I talk (...)
This video was shot at my friend's (wado1942) old project studio. He purchased a new house and (...)
Retrouvez 50h00 de formation MAO sur http://www.tutoriels-mao.com/ Découvrez au sein de ce (...)
Recording Studio - How to Save Money Buying Audio Equipment from a Pro. How to Invest in (...)
Hey guys! Here's my 1st video in my #VideotipswithTaylor series showing you how I make my music (...)
Bad sound can bring down the quality of any video. By using a wireless lavalier system and a (...)
continued look at high end gear for music production mixing and mastering (...)
WHAT YOU DO: Combine all the sound elements of a movie - background, dialogue, sound effects, (...)
SAE 2.0 presents its Edutaining Video Concept Production with the Boom Ninjas: A helpful tool (...)
Podcast Recording equipment: In this video I walk you through the basic equipment you'll need (...)
http://www.adorama.com/ Adorama Photography TV Presents DSLR | Video Skills with Rich (...)
Welcome to my virtual listening room. This music has been recorded binaurally. With a good set (...)
We're in the studio recording a tv promo demo reel with voice over superstar, Stew Herrera. In (...)
Multi-Platinum Selling Producer Ted Carfrae explains how a singer and the producer can capture (...)
Mark Sommerville of The Wave Shop teaches about how to get good audio on set and why this saves (...)
Support me on Patreon - http://www.patreon.com/karlgolden As a beginner myself I wanted to (...)

In der Warenwelt

Diktiergerät Voicerecorder Rekorder mp3 Aufnahme

EUR 1,00 (0 Gebote)
Angebotsende: Freitag Feb-16-2018 10:07:16 CET
Jetzt bieten | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen

MINI KLEINER VOICE RECORDER GETARNTE SPRACHAUFNAHME REKORDER MP3 WMA PLAYER A48

EUR 49,90
Angebotsende: Freitag Feb-16-2018 15:09:10 CET
Sofort-Kaufen für nur: EUR 49,90
Sofort-Kaufen | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen

[B-WARE] BLUETOOTH RADIO RECORDER CD USB MP3 KASSETTEN REKORDER PLAYER STEREO HI

EUR 47,15
Angebotsende: Montag Feb-19-2018 0:42:35 CET
Sofort-Kaufen für nur: EUR 47,15
Sofort-Kaufen | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen

Funai DRV-A2635 DVD-Recorder / VHS Videorecorder Rekorder

EUR 200,00 (0 Gebote)
Angebotsende: Dienstag Feb-13-2018 14:51:14 CET
Jetzt bieten | Zur Liste der beobachteten Artikel hinzufügen

BenutzerIn

Werbung

Weiterempfehlen

© 2002 - 2018 Robert Zöchling | erstellt mit SPIP  | Impressum